Sechs Monate Next Logistics Accelerator – ein Resümee

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07.
November

SECHS MONATE NEXT LOGISTICS ACCELERATOR – EIN RESÜMEE

Erfahrungsbericht. Die erste Runde des Next Logistics Accelerators (NLA) ist vorbei. Am 26. Oktober feierte der NLA in Hamburg sein erstes und erfolgreiches sechsmonatiges Programm im Rahmen eines Demo Days. Ein Resümee von Florian Schimandl – Gründer und Geschäftsführer von Smartlane – über die intensiven sechs Monate aus Startup-Sicht.

Wie sah konkret die Zusammenarbeit zwischen dem NLA und Smartlane aus?
[Florian]: Der NLA ist als „Beschleuniger“ zu sehen. D.h. es wurden anfangs Ziele und Herausforderungen besprochen und die galt es nun innerhalb der sechs Monate möglichst weit umzusetzen und zu lösen. Das sechsmonatige Programm lässt sich dabei grob in vier Schwerpunktbereiche gliedern: Pitching Sessions, Marketing- und Vertriebs-Workshops, Kundengespräche sowie Investoren- und VC-Speed-Dating-Events. Neben unseren Ansprechpartnern vom NLA hatten wir dafür weitere Mentoren an unserer Seite. Die einzelnen Sessions und Workshops fanden in der Regel einmal im Monat statt, sodass wir einmal monatlich vor Ort in Hamburg waren. Dort hatte jedes Startup seinen eigenen Arbeitsplatz im rent24 Coworking Space. D.h. wir hätten die sechs Monate theoretisch auch durchgehend vor Ort sein können.

Sind bereits Kundenverhältnisse aus den Kontakten über den NLA entstanden?
[Florian]: Der NLA hat wertvolle Kontakte zu Großunternehmen wie Fr. Meyer’s Sohn, Körber, Rhenus, Cremer, Still uvm. hergestellt. Mit einigen Kontakten sind wir bereits bzgl. gemeinsamer Projekte sehr konkret im Gespräch. Mehr dürfen wir zu aktuellem Zeitpunkt jedoch noch nicht verraten. An dieser Stelle aber auch noch einmal herzlichen Glückwunsch an 25ways, die am Demo Day ihren ersten Kunden über den NLA gewinnen konnten.

Wie geht es für euch jetzt nach dem Demo Day weiter und was sind die nächsten Schritte?
[Florian]: Da wir Mitte Oktober, vor dem NLA Demo Day, auch in Berlin auf dem Deutschen Logistik-Kongress vertreten waren, heißt es nun, mit Vollgas die neu gewonnenen Kontakte zu intensivieren und auszubauen. Gleiches gilt auch für die Kontakte über den NLA, mit denen wir jedoch schon einige Schritte weiter sind. Dies umfasst die intensive Begleitung von Testphasen, die Umsetzung kundenseitiger Rahmenbedingungen und Anforderungen für die Transportprozesse und natürlich parallel dazu unsere nächste Finanzierungsrunde vorzubereiten. Langweilig wird es uns auf jeden Fall nicht.

Was möchtest du zukünftigen Bewerbern für den Next Logistics Accelerator mit auf den Weg geben?
[Florian]: Der NLA fungiert als “Beschleuniger” mit gigantischem Netzwerk – d.h. er coacht, stellt Kontakte her und vermittelt zwischen den Parteien, aber was man daraus macht und der Großteil der Arbeit liegt bei den Startups selbst. D.h. sei vorbereitet und lass dich darauf ein! Arbeite dein Geschäftsmodell gemeinsam mit dem NLA zielgerichtet weiter aus und versuche dich einfach so gut wie möglich – nicht nur mit 100, sondern mit 200 Prozent auf jegliche Termine im Rahmen des NLAs vorzubereiten. Denn nur so kannst du das meiste aus den sechs höchst spannenden und lehrreichen Monaten für dich und dein Startup mitnehmen.

#Smartlane #NextLogisticsAccelerator #NLA #Coaching #OnTour

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Einsparpotential Smartlane

EIN BEISPIEL ZUM EINSPARPOTENTIAL MIT SMARTLANE

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27.
Juni

| Ein Beispiel zum Einsparpotential mit Smartlane |

Um die Vorteile von Smartlane für Sie noch greifbarer zu machen, haben wir in Zusammenarbeit mit einem Kunden deren Anwendungsfall im Rahmen einer Case Study ausgearbeitet. Der Vorher/Nachher-Vergleich macht deutlich: Der Einsatz von Smartlane lohnt sich! Im Vergleich zu vorher werden täglich 1.636€ eingespart – ein Einsparpotential von ganzen 31% bei den operativen Kosten.

Bei dem Kunden handelt es sich um ein mittelständisches Kurierunternehmen mit ca. 500 Aufträgen am Tag, welche von 24 Fahrern bedient werden. Um diese Sendungen optimal zu takten, benötigt deren Disponent knapp 4 Stunden zur Planung, welche manuell und unter Zuhilfenahme von Google Maps erfolgt. Dennoch kann durch die angespannte Situation auf den Straßen nur eine Pünktlichkeitsquote von 91% vorgewiesen werden – d.h. knapp jeder 10. Auftrag kommt somit verspätet beim Kunden an.

Um den Dispositionsprozess und die Auslieferung nachhaltiger und effizienter zu gestalten, hat sich das Kurierunternehmen nach erfolgreicher, kostenloser Testphase für Smartlane entschieden. Der Vorher/Nachher-Vergleich zeigt, wie einfach Digitalisierung ein- bzw. umgesetzt kann und wie Unternehmen diese gewinnbringend für sich einsetzen können und sollten. Die Berechnung beinhaltet neben Parametern wie Anzahl eingesetzter Fahrer, Dispositionsdauer, gefahrene Gesamtkilometer oder Betriebskosten auch die Pünktlichkeitsquote – da diese einen wesentlichen Bestandteil der Servicequalität und somit auch der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung darstellt.

Es zeigt sich, dass das Kurierunternehmen durch den Einsatz von Smartlane täglich 1.636€ im Vergleich zu vorher einspart. Dies sind 31% der operativen Kosten. Neben den quantitativen Vorteilen sind jedoch auch die qualitativen Vorteile nicht außer Acht zu lassen. Die Prozesse und auch die Datenflut sind viel transparenter geworden und der Disponent wurde durch den Einsatz der Software enorm entlastet.

Die genauen Zahlen und Fakten haben wir Ihnen in unserer Case Study zusammengefasst. Diese können Sie nachfolgend als PDF einsehen und herunterladen.

Auf der Startseite können Sie zudem unseren Einsparungsrechner herunterladen und anschließend Ihr persönliches Einsparpotential ermitteln.

#Smartlane #Einsparpotential #Beispiel #Coaching

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WIE DAS ‘TSP’ UND OSTERN ZUSAMMENHÄNGEN

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29.
März

| Frohe Ostern – oder wie der Osterhase durch Smartlane einen stressfreieren Tag bekommen könnte! |

Das Problem kennt vermutlich jeder: Der Osterhase – ein um diese Jahreszeit begehrter pelziger Freund mit langen Ohren – muss alle Kinder (zumindest in christlich geprägten Teilen dieser Welt) innerhalb eines Tages besuchen und diverse Dinge vor Ort ablegen; noch besser: verstecken. Doch wie soll das zu schaffen sein? Wir wissen es nicht! Allein in Deutschland leben ca. 11 Mio. Kinder unter 14 Jahren (Quelle), die mit Osternestern und Schokoladeneiern versorgt werden wollen.

Die Informatik kann aber einen Beitrag dazu leisten, dass es für das arme Tier nicht ganz so stressig wird. Durch eine optimierte Planung können hier ordentlich Zeit und vor allem aber auch unnötige Hoppelwege eingespart werden. Kern des Themas ist das sog. Travelling Salesman Problem – oder ordentlich und politisch korrekt gegendert: das Travelling Salesperson Problem, kurz TSP. Dieses befasst sich mit der Optimierung der Besuchsreihenfolge verschiedener Orte, so dass unnötige Umwege vermieden werden und die kürzestmögliche Strecke gefunden wird, die alle gewünschten Stationen beinhaltet; außerdem sollte das kleine Häschen auch wieder dort ankommen, wo es angefangen hat zu hoppeln.

Das dahinterstehende mathematische Problem wird seit den 1930er Jahren wissenschaftlich untersucht. Da es bei zu vielen Stationen keine Lösung gibt, die in endlicher Zeit zu berechnen ist, wird auf diverse Hilfsmittel, sog. Heuristiken zurückgegriffen, um zumindest sehr nahe an ein mögliches Optimum heranzukommen. Man kann sich vorstellen, wenn es bereits bei 10 Stationen ca. 3,6 Mio. mögliche Varianten gibt, dass 11 Mio. Stationen sehr aufwändig in der Berechnung sind; ganz zu schweigen von weiteren Parametern wie der Zeit, die der Hase vor Ort zum Verstecken der Eier benötigt oder der Berücksichtigung des vielen Verkehrs auf deutschen Straßen während der Osterzeit.

Im Vergleich zu unserem pelzigen Freund würden wir Menschen ohne ordentliche Rechenkapazitäten schnell an unsere Grenzen stoßen. Daher sind wir stets dabei unsere Algorithmen zu verbessern sowie weitere Parameter zu integrieren, um noch bessere Tourenplanungs-Ergebnisse zu liefern. Unser wichtigstes Ziel ist es nämlich, dem Osterhasen so viel Freiraum zu schaffen, dass er am Nachmittag des Ostersonntags noch Zeit dazu hat auch die Erwachsenen mit schokoladigen Köstlichkeiten zu versorgen und danach natürlich noch sich selbst.

In diesem Sinne – FROHE OSTERN!

#Smartlane #froheOstern #TSP #TravellingSalesmanProblem #Tourenplanung

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HERE MAPS UND SMARTLANE

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28.
Februar

| HERE Maps und Smartlane |

Heute möchten wir Ihnen unseren Partner in Sachen Verkehrsdaten und Kartenmaterialien vorstellen: HERE Maps.

Wer oder was ist HERE Maps?
Unbewusst kennt Sie wahrscheinlich jeder –  die Karten von HERE Maps. Sie werden in einem Großteil der Navigationsgeräte namhafter Autohersteller verwendet und sind somit bereits fester Bestandteil im Alltag vieler Autofahrer. Entwickelt durch den finnischen Technologie-Riesen Nokia, wurde es anschließend an namhafte große Unternehmen verkauft. So besitzen inzwischen auch BMW, Audi und Daimler auch große Anteile an HERE Maps.

Als Navigationsprogramm und Geodatendienst liefert HERE Maps weitreichende/umfangreiche Echtzeit-Daten, welche auch Echtzeit-Ereignisse wie Sperrungen und zähfließenden Verkehr beinhaltet. Die Genauigkeit wird durch die Verwendung von Rund 1 Milliarde Mobilfunkverbindungen ermöglicht. Ähnlich wie mit einem Kontrastmittel kann so der Verkehrsfluss sichtbar gemacht werden. Und das völlig ohne in die Privatsphäre des einzelnen einzudringen. Denn die Daten die hier verwendet werden sind anonymisiert und stark beschränkt.  

Neben den umfangreichen Geodaten bietet HERE zudem auch die besten Schnittstellen für die Tourenoptimierung. Dies macht HERE Maps zu einem wertvollen Partner für qualitativ hochwertige Kartenmaterialien und Echtzeit-Verkehrsdaten.

Smartlane und HERE
Bezogen auf die Daten und Algorithmen ist HERE Maps einer der führenden Anbieter – auch was die API-Anbindung angeht. Die zuverlässige Verfügbarkeit und der hohe Detaillierungsgrad der gelieferten Datensätze bietet die perfekte Grundlage für unseren  Algorithmus,  welcher daraus wiederum die besten Strecken und Wege errechnet und somit Ihren tagtäglichen Lieferbetrieb erleichtern kann. Durch die genaue Verkehrslagenprognose können bei der Planung beispielsweise stau-reiche Stellen umgangen und alternative Strecken erkannt werden.  

Smartlanes Intelligenz verbunden mit HERE Maps hoch aktuellem Kartenmaterial liefert für Sie das perfekte Tool zur webbasierten Tourenplanung und -optimierung. Sie möchten sich selbst davon überzeugen? Gerne! Melden Sie sich jetzt zum kostenlosen 1-wöchigen Testzugang an:

#Smartlane #AutomatischeTourenplanung #Heremaps #Maps #Navigation #Here #Verkehrslage

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DER GROSSE JAHRESRÜCKBLICK 2017

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20.
Dezember

| Der große Smartlane Jahresrückblick 2017 |

Das Jahr 2017 nähert sich unweigerlich seinem Ende und macht Platz für ein spannendes und hoffentlich genauso erfolgreiches, neues Jahr 2018!

• Das Smartlane-Team wächst
• Umzug in ein größeres Büro
• Neues Produktrelease
• Neue Webseite
• Produktvorschau über Webseite online abrufbar
• Smartlanes 2. Geburtstag
• Kooperation mit der GLS-Express-Sparte DER KURIER
• Kontinuierlich neue überzeugte Kunden und Nutzer
• Zahlreiche Auszeichnungen (Wochenzeitung Verkehr Top 3 Logistik Startup 2017, uvm.)

 

Das neue Jahr 2017 begann aufregend. Nach einer erfolgreichen ersten Finanzierungsrunde im Dezember 2016, wuchs auch das Smartlane Team um drei neue Mitglieder. Mit diesem Zuwachs im Team wurde auch schnell das Büro zu klein, sodass wir innerhalb des WERK1 in ein neues Büro umgezogen sind.

Von da an gab es viel zu tun. Das ganze Team arbeitete auf Hochtouren – hochmotiviert.
Das Ergebnis war zum einen ein komplettes
Re-Design des Marktauftritts von Smartlane. Die CI wurde aktualisiert – somit auch alle Werbemittel inklusive einer brandneuen responsiven Webseite. Des Weiteren wurde die Software in ihrer User-Experience nochmals komplett optimiert und weiterentwickelt, so dass im Mai ein neues Release der Software stattfinden konnte. Es bietet jetzt bei gewohnt hohem Optimierungspotenzial auch das aktuell bestmögliche Nutzererlebnis. Seither wird natürlich auch weiterhin stetig an der Software gearbeitet, und es werden regelmäßig Produktupdates durchgeführt, die die Software noch besser und intelligenter machen.

Auch die Produktvorschau lässt sich als weiterer wichtiger Meilenstein im Jahr 2017 nennen. bei uns seither nämlich dank der Produktvorschau möglich, Smartlane vorab schon zu erkunden und das Nutzer-Interface sowie die Funktionen zu verstehen, ohne sich in irgendeiner Weise registrieren zu müssen. Wenn der erste Eindruck überzeugt, der kann sich anschließend problemlos zum kostenlosen Testzugang anmelden. Neben dem Re-Design der Webanwendung wurde zudem unsere Fahrer-App für Android-Smartphones komplett überarbeitet und bildet jetzt die perfekte Ergänzung zu unserer Disponenten-Oberfläche im Web.

All diese Neuerungen wurden natürlich auch den Unternehmen und Experten in der Branche präsentiert. So waren wir auf zahlreichen Events vertreten – ob als Besucher, Vortragende oder mit eigenem Stand; unter anderem beispielsweise auf der transport logistic 2017 in München oder der Urban Logistics Convention in Amsterdam. Ein weiteres spannendes Event stellte Anfang September das Sommerfest von der DER KURIER dar – auf dem Smartlane als Kooperationspartner der Expresssparte von GLS – DER KURIER – offiziell vorgestellt wurde und seither das deutschlandweite Partnernetzwerk mit seiner automatischen Tourenplanung unterstützt.

Kontinuierlich konnte Smartlane neue Nutzer und Kunden gewinnen, vom lokalen Gemüselieferdienst bis hin zu großen Mittelständlern und Großkonzernen. Dank ihnen konnten wir in sehr gutem persönlichem Austausch die Software auch immer weiter verbessern.

Da nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden, Partner und weitere von unserer Software überzeugt sind, konnte sich Smartlane zudem dieses Jahr über einige Auszeichnungen und Nominierungen freuen. Neben dem Titel “Best of On-Demand” des Innovationspreises IT und der Top20 des HUMAN Telematik Awards, sind wir unter anderem auch zum Finalist des von der österreichischen Wochenzeitung Verkehr ausgeschriebenen Preises “Logistik Start Up des Jahres 2017” gewählt worden.

Und ganz nebenbei erwähnt, wurde Smartlane auch 2 Jahre alt, was natürlich gebührend gefeiert wurde.

So schnell wie die Zeit vergeht, ist das Jahr 2017 schon wieder fast vorbei. Wir möchten uns bei Kunden, Partnern und Freunden von Smartlane für die tolle Zusammenarbeit und den regen Austausch bedanken und sind bereits gespannt, was uns das neue Jahr bringen mag. Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Kunden und Partnern sowie auf all die neuen Projekte, die in 2018 auf uns warten.

Smartlane wünscht ein besinnliches und ruhiges Ausklingen des Jahres, friedliche Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr 2018!

#Smartlane #AutomatischeTourenplanung #throwback #tbt #rückblick #flashback

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LOGISTIK-INDUZIERTER VERKEHRSINFARKT ABWENDBAR?

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25.
Oktober

| Wie verhindern wir den logistik-induzierten Vermehrsinfarkt |

Zunehmender Lieferverkehr in urbanen Räumen stellt sowohl die Bürger als auch die Stadtverwaltungen vor enorme Herausforderungen. Das Weihnachtsgeschäft, das für uns Logistiker in diesem Jahr ja schon längst begonnen hat, wird sich für jedermann auch im Dezember wieder in Perfektion auf der letzten Meile zeigen: verstopfte Straßen, zugeparkte Bürgersteige und Radwege sowie die gewohnten Einbußen in der Servicequalität gegenüber den Endkunden.

Doch wie können wir diesen Problemen begegnen? Aus der Verkehrsforschung und aus dem Verkehrsmanagement heraus bieten sich – zumindest theoretisch – ein paar Hebel, an denen entsprechend angesetzt werden kann. Ein klassisches Vorgehensprinzip zur Optimierung stellen beispielsweise die drei Vs des Verkehrsmanagements dar: (1) vermeiden, (2) verlagern, (3) verträglich abwickeln. Dieses Vorgehen lässt sich wunderbar auf die (Liefer-)Logistik übertragen:

Das “Vermeiden” betrifft vor allem die Kunden, die durch ihr Verhalten und bewusste Entscheidungen bereits bei der Bestellung von Waren Bündelungseffekte nutzen könnten, z.B. um Porto zu sparen; weitergedacht aber auch anwendbar durch Lieferdienste, die Systeme zur Lieferplanung nutzen, welche bereits entsprechende Möglichkeiten umfassend ausnutzen und den Kunden bereits auf Bestellebene einfangen und in die positive Richtung treiben – Stichwort: Incentivierung.

Der darauf aufsetzende Schritt, das “Verlagern” des Lieferverkehrs, obliegt vor allem der politischen Ebene und den Unternehmen, deren Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Erste Ansätze zur Vermeidung von motorisiertem Verkehr sind ja auch bereits in größeren deutschen Städten – vor allem aber im internationalen Umfeld – zu erkennen: Fahrradkuriere und die Auslieferung mit Lastenfahrrädern können einen Großteil der umweltfeindlichen Verkehre ersetzen. Kleine, dezentrale Verteiler-Hubs dienen als Stützpunkte für den Warenumschlag. Waren werden gebündelt, Transportkapazitäten optimiert und Wegstrecken verringert.

Zeigen sich durch erste Umsetzungen dieser Maßnahmen nur marginale Effekte – die Umsetzung ist natürlich auch ein langwieriger Prozess – so bleibt nur noch das “verträgliche Abwickeln” des restlichen Verkehrsaufkommens. Hier kann vor allem Software zur optimierten und automatisierten Steuerung – wie Smartlane – einen wesentlichen Beitrag leisten. Beispielsweise durch die Vernetzung der jeweiligen Stakeholder (Disponent, Unternehmen, Fahrer, Endkunde) können Wege gebündelt, unnötige Wegstrecken vermieden, Staus umfahren oder die Stellplatzsuche erleichtert werden. Negative Implikationen werden minimiert und das Verhalten des Systems Verkehr und vor allem des Systems Lieferverkehr wird plan- und prognostizierbarer. Das wiederum führt zu einer besseren Qualität von Vorhersagen und somit zur Möglichkeit einer besseren Kundeninformation.

#Verkehrsmanagement #UrbaneLogistik #Lieferverkehr #Verkehrsforschung

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