SECHS FRAGEN AN DIE GESCHÄFTSFÜHRER VON SMARTLANE

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2.
August

| Sechs Fragen an die Geschäftsführer von Smartlane – Florian Schimandl und Mathias Baur |

Was ist euer Hintergrund und wie seid ihr anschließend auf die Idee gekommen, gemeinsam mit 2 weiteren Gründern eine Software zur automatischen Tourenplanung und -optimierung zu entwickeln?
Wir haben schon seit vielen Jahren an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Verkehrstechnik zusammengearbeitet, teilweise sogar schon zusammen an der TUM studiert. Als Informatiker haben wir dort immer interdisziplinär gearbeitet. Dabei konnten wir feststellen, dass im Bereich räumlich-zeitlicher Datenverarbeitung sowohl in der Verkehrstechnik als auch in der Logistik noch viele erstaunlich ineffiziente Prozesse vorhanden sind. Die können durch Digitalisierung sehr deutlich optimiert werden.

Ist der Bedarf auf dem Markt wirklich so groß? Angebote zur Tourenplanung gibt es doch bestimmt schon einige?
Die gibt es in der Tat. Allerdings ist uns noch keine Lösung untergekommen, die tatsächlich einfach zu bedienen ist und gleichzeitig einen so hohen Mehrwert durch Automatisierung und Fokus auf das wesentliche Tagesgeschäft bietet. So können z.B. auch neu gegründete Lieferdienste ohne tiefe Vorkenntnisse im Bereich Supply Chain den kompletten Lieferbetrieb intelligent steuern.

In einem Satz: Wie grenzt ihr euch also von den Wettbewerbern auf dem Markt ab?
Die einzigartige Kombination aus intuitivster Nutzerführung und direkt nutzbarem Mehrwert durch intelligente datengetriebene Automatisierung des Liefermanagements und der Tourenplanung.

Sieht das der Markt auch so? Wie sind die Rückmeldungen seitens der Unternehmen, bzw. auch die der Disponenten?
Äußerst positiv. Disponenten und Geschäftsführer von Lieferbetrieben und Serviceunternehmen sehen in unserer Software eine deutliche Erleichterung ihrer Arbeiten. Anfangs haben wir uns auf KEP – also Kurier-, Express- und Paketdienste fokussiert, haben aber schnell festgestellt, dass der Bedarf auch in der Dienstleistungsbranche, wie beispielsweise bei Außendienstlern, sehr hoch ist.

Was ist eurer Meinung nach die größte Herausforderung, wenn man die Tourenplanung (gerade bezogen auf die letzte Meile) digitalisieren will?
Die Herausforderung sehen wir eher im organisatorischen Bereich. Alteingesessene Fahrer und Disponenten sind oft schwer von den Vorteilen der Automatisierung – und überhaupt von der Digitalisierung –  zu überzeugen.

Was sind die nächsten Schritte?
Nächster Schritt ist die Optimierung von Smartlane für Dienstleister. Deren Kerngeschäft ist nicht die Lieferung an sich. Sie führen Handwerkerleistungen bei deren Kunden vor Ort aus oder sind als Vertriebler im Außendienst unterwegs. Außerdem arbeiten wir an maschinellen Lernverfahren, die z.B. lernen, wie lange die Fahrer tatsächlich unterwegs oder beim Kunden vor Ort sind. Dadurch können die Prognose der Tourenführung und der Kundennutzen künftig noch deutlich gesteigert werden.

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